Direkt zum Seiteninhalt

Kursgestaltung - Sein in der Zeit

Menü überspringen
Menü überspringen
Über mich und die Kurse
"Weil du die Dinge nur aus der Perspektive deines eigenen Egos betrachtest, siehst du alles verzerrt."
Kodo Sawaki
Heinrich Allerstorfer
Geb. 1951, verheiratet, fünf Kinder, sieben Enkelkinder.
Zur Zeit der Lebensmitte hat mich ein Freund, er war Jesuit, nach einer lebensbedrohlich gewesenen Krankheit sanft, aber nachdrücklich auf einen spirituellen Weg geschoben. Das war meine erste Begegnung mit Zen, von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts Konkretes wusste. Die überaus positiven Erfahrungen mit der Zen-Praxis, die es auch in den folgenden Jahren immer wieder gab, führten dazu, dass der Zen-Weg zu einem essenziellen Teil meines Lebens geworden ist.
Jahrzehntelange war Sr. Ludwigis Fabian OSB (1933 - 2016; Associate Master der Sanbo-Zen Linie) meine Zen-Lehrmeisterin. Nach dem Abschluss des traditionell vorgesehenen Koan-Trainings erfolgte im Dezember 2015 die Übertragung der Lehrbefugnis für Zen.
Seit 2017 regelmäßige Kurstätigkeit im Bildungshaus der Franziskanerinnen in Armstorf (D) und seit 2018 im Franziskushaus in Ried/I. (OÖ). Ab 2025 finden die Kurse im Stift Reichersberg (OÖ) statt!
Am Zen-Weg schätze ich, dass  ihm eine "offene Weite" eigen ist. Er erschließt einem sowohl die Tiefen des Spirituellen und lässt auch dem Alltag das ihm zustehende Gewicht. Zen und der Alltag gehören für mich zusammen. Die Herausforderung war stets, den spirituellen Weg mit den alltäglichen familiären und beruflichen Anforderungen zu verbinden.
Im Jahr 2023 erschien mein Buch "Hörst du den Gebirgsbach - Leben aus Zen - hier und jetzt". (Siehe Buchtipps!) Die einzelnen Abschnitte hat meine Frau Christine mit ihren Bildern 'kommentiert'.

Meine Kursgestaltung
Die Kurse werden möglichst einfach gehalten, ich lasse einige der andernorts üblichen Rezitationen auf japanisch weg. Den Ablauf strukturierende Rituale behalte ich aber bei. Das zentrale Element ist 'Zazen', das Sitzen in Stille in größtmöglicher Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt. Damit auch weniger Geübte und Ältere damit zurecht kommen, dauern die Zazen-Einheiten ca. 20 min, gefolgt von einigen Minuten Kinhin (meditatives Gehen).
Die konsequente EInfachheit des Kursablaufs soll es erleichtern, zur zentralen Frage der Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis zu kommen: "Wer bin ich ohne all die Geschichten, die ich über mich erzähle?"  
Möglich sind natürlich auch Einzelgespräche (Dokusan), um eventuell auftretende Schwierigkeiten ansprechen und beizeiten klären zu können.
Mir scheint es wichtig zu sein, Zen von für uns nicht passendem traditionellen Ballast zu befreien, damit es eine persönliche "Entwicklungshilfe" sein kann hin zu einer Bewusstseinsverfassung, die weniger eingeengt ist und einen größeren geistigen Horizont ermöglicht. Eine spirituelle Praxis ist zudem nicht bloß etwas, das primär für einen selbst wichtig und nützlich ist. Ein Leben aus Zen soll vielmehr zu einer anderen, bewussteren und selbstverantwortlichen Lebensweise führen, die sich auch positiv auf das persönliche Umfeld auswirkt. Das ist auch der Sinn der 'Lichterzeremonie', die ich meist am letzten Abend eines Kurses halte. Der Rückzug in Stille und Schweigen möge weiterwirken im alltäglichen Leben im Sinne Buddha's, dann auch selbst ein Licht zu sein.

Hier finden Sie empfohlenen Sitzarten erklärt.

***
Seit einiger Zeit biete ich einen Rundbrief - "Sein in der Zeit  - aktuell" - an, in dem ich verschiedene Aspekte eines spirituellen Weges anspreche. Bei Interesse können Sie sich via Mail dazu anmelden, und natürlich auch jederzeit wieder abmelden:

Created with WebSite X5
Zurück zum Seiteninhalt